 |
d) Johanniskirche bzw. Pfarrkirche St. Johannes Babtist und Begräbniskirche für den Johannisfriedhof – Begräbnis- stätten für Karl Friedrich Frommann, Johann Jakob Griesbach, Karl Ludwig von Knebel, Johanna Schopenhauer, Jutta Selber, Caroline von Wohlzogen und den 1888 beigesetzten Carl Zeiss, e) Kulturpark Rasenmühle (Ausflugsziel) nahe Jena-Paradies und der Jenaer Oberaue mit dem Naherholungszentrum und dem Freibad Schleichersee sowie weiteren Sportanlagen samt Ernst-Abbe-Sportfeld (Fußball-Stadion), f) der Landgraf, oberhalb vom Mühltal am Goethe-Wäldchen liegt die Landgrafen-Höhe (ehem. Landgrafen-Haus), g) die zu wenig beachtete Lobdeburg oberhalb von Jena-Lobeda: die Gebrüder Otto von Auhausen errichten als „Lobdeburger“ bereits vor 1200 die Lobdeburg, dann sind die Wettiner und später Herzog Wilhelm von Sachsen Besitzer der Burg, die mit dem Übergang in Privatbesitz so verfällt, dass sich bereits sehr früh ein Verein konstituiert, der als "Lobdeburg-Verein" bis heute dem Erhalt Burg-Ruine zudacht ist, h) Museumsgebäude "Alte Göhre", zum Stadt-Museum rekonstruiertes Sichtfachwerksgebäude, das am Marktplatz leider neben einem deplazierten Neubau (nach Wiedervereinigung) nicht den Stellenwert gewinnt, Museum bis 2001 im historischen Erscheinungsbild restauriert, i) Napoleonstein bei Cospeda und Gedenkstätte 1806 für die Schlacht von Napoleon 1806 bei Jena und Auerstedt, j) Jenaer Planetarium errichtet von Dyckerhoff & Widmann im Auftrag der Carl-Zeiss-Stiftung Jena gemäß Planung der Architekten Johannes Schreiter und Hans Schlag - die Planetariumskuppel besitzt einen Durchmesser von 25 Metern, k) Pulverturm und Johannistor, früher lag davor die Johannisvorstadt, das westliche Johannistor (über 25 m) ist eines der drei Stadttore, südlich lag das in der Form nicht mehr existente Löbdertor, östlich das abgebrochene Saaltor, sowie weiter der südwestliche „Anatomieturm“, ebenfalls Teil der früheren Wehrgänge und Stadtbefestigungen, l) Rathaus Jena und Hanfried-Denkmal (1858) für den Begründer der Universität Johann Friedrich I., genannt Hanfried, am Jenaer Marktplatz errichtet, daneben eine denkmalpflegerische Unmöglichkeit mit dem sogenannten bunten „Papageienhaus“, das nicht nur eine farbliche Entgleisung am historischen Marktplatz darstellt, sondern dort mit leibungslosen Metallfenstern und deplaziertem Blechdach die denkmalpflegerische Verantwortung ad absurdum führt, m) Roter Turm am Löbdergraben als Teil mittelalterlicher Stadtbefestigung, später Sichtmauerwerkswohngebäude, beim Wiederaufbau des historischen Turmgebäudes kam es zu einem tragischen Unfall, wie eine Tafel am später wiederhergestellten Turm daran erinnert, n) Saale-Brücken: jeweils ein Baudenkmal sind die Camsdorfer Brücke, die Burgauer Brücke und die Autobahnbrücke (BAB A4), welche zur Zeit mit den Autobahn-Baumaßnahmen im Zusammenhang steht, o) Evangelisch-Lutherische Stadtkirche St. Michael, Predigerstätte von Martin Luther, nach romanischer Vorbebauung gotische Kirche mit späteren Turmbauarbeiten für eine Renaissance-Turmhaube, Beseitigung von Kriegsfolgen in der Zeit von 1983 bis 2001, p) Universität mit unzähligen Gebäuden, u.a. dem ältesten hiesigen Universitätsbauwerk „Collegium Jenense“, am Anfang und lange Zeit Hauptgebäude der Universität Jena (zuvor Klosterstätte), q) „Zur Rosen“, die heutige Universitätsgaststätte mit Renaissancefassade an der Johannisstraße (Fußgängerzone), die auf die Besonderheit einer Schankgaststätte von 1570 zurückgeht, die alkoholische Getränke unter Steuerbefreiung seinerzeit zum Leidwesen von der Konkurrenz und der Stadtkämmerei ausschenken durfte. r) Begrifflich sind weiter „die sieben Wunder Jenas“ anzuführen, das sind 1. Ara, die Unterführung unter dem Stadtkirchen-Altar, 2. Caput – der Schnapphans der hist. Uhr am Rathaus, 3. Draco, der 7-köpfige Drache (um 1600), 4. Mons – ein Muschelkalk-Berg namens Jenzig nördlich der Stadt gelegen, 5. Pons als seinerzeitige alte Brücke aus Steinbögen errichtet (das Bauwerk ist mehrfach erneuert bzw. repariert worden, 6. Vulpecula Turris – das ist der Bergfried bzw. der Fuchsturm, früher Burg Kirchberg, und 7. Weigeliana Domus – das nicht mehr vorhandene Weigelsche Haus.
|